Kiszka ziemniaczana

Kartoffeln sind ein Grundpfeiler der polnischen Küche. Kołduny, Kartacze und Kartoffelpuffer – das sind nur einige Beispiele dafür. Heute nehmen wir Sie mit nach Podlachien und stellen Ihnen ein Rezept für Kiszka ziemniaczana vor. Die Füllung aus geriebenen Kartoffeln, Zwiebeln und Speck ist zwar etwas arbeitsintensiv, aber das Ergebnis macht jede Mühe wett!


Kiszka ziemniaczana

Anmerkungen

Wie bereitet man hausgemachte Kiszka ziemniaczana zu?

Rezept für Kiszka ziemniaczana

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale kochen (am besten al dente, damit sie nicht zerkochen). Anschließend pellen, abkühlen lassen und grob raspeln. Während die Kartoffeln kochen, Zwiebeln und Speck fein würfeln und in der Pfanne mit 3 EL Fett goldbraun anbraten.

Die geriebenen Kartoffeln gründlich mit den angebratenen Zwiebeln und dem Speck vermengen, nach Geschmack würzen und Eier sowie Weichweizengrieß hinzufügen. Die Masse darf ruhig etwas kräftiger gesalzen werden, da beim Pochieren Salz ausgewaschen wird.

Die Därme zuvor gründlich ausspülen und eine halbe Stunde in lauwarmem Wasser einweichen. Vorsichtig füllen und zu etwa 10 cm langen Würstchen abdrehen. Nach dem Füllen die Därme 10 Minuten bei 75 Grad pochieren. Wichtig: Geben Sie sie erst in Wasser, das bereits die angegebene Temperatur erreicht hat.

Achtung!

Nach dem Brühen die Würste in etwas Butter rundum anbraten, bis sie appetitlich bräunen. Das fertige Gericht können Sie heiß oder kalt genießen. Frisch heiß lässt sich die Kartoffelwurst schwer schneiden, da der Darm fester bleibt als die Füllung.

Guten Appetit! ...denn Selbstgemachtes ist besser!