Fleisch und Wurstwaren 9 Dezember 2024

Weihnachtlicher Ofenschinken

Die nahenden Weihnachtstage sind wie gemacht für kulinarische Vorhaben. Neben dem Schenken ist es vor allem eine Zeit des gemeinsamen Schmausens. Auf unseren Tischen stehen dann selbst zubereitete Köstlichkeiten. Ein festlicher Schinken gehört in vielen Haushalten einfach dazu. Statt ihn zu kaufen, empfehlen wir, einen traditionellen Schinken selbst zu backen. Die Zubereitung braucht zwar einige Tage, aber es lohnt sich wirklich. Planen Sie ihn deshalb am besten jetzt schon in Ihren Vorbereitungsplan für die Feiertage ein.

Weihnachtlicher Ofenschinken

Anmerkungen

Rezept für Ofenschinken ​

Zubereitung:

Aus den angegebenen Zutaten eine Pökellake zubereiten. Geben Sie zum Wasser Salpeter, Salz und Zucker. Nach Belieben können Sie die Lake mit Ihren Lieblingsgewürzen verfeinern.

Spritzen Sie einen Teil der vorbereiteten Lake an mehreren Stellen in das Fleisch (ca. 60 ml pro 1 kg Fleisch). Legen Sie das so injizierte Fleisch in die restliche Lake. Wichtig ist, dass das gesamte Stück Schinken vollständig von der Lake bedeckt ist – so verdirbt das Fleisch während des Pökelns nicht. Reicht die Lake nicht aus, gießen Sie etwas nach und erhöhen Sie die Salzmenge proportional.

Sie können das Fleisch zusätzlich von oben beschweren, z. B. mit einem Teller, dann bleibt es garantiert unter der Oberfläche der Lake.

 Lassen Sie alles für 10 Tage im Kühlschrank pökeln.

Nehmen Sie den Schinken anschließend aus der Lake, tupfen Sie ihn mit Küchenpapier trocken und ziehen Sie ihn in ein Wurstenetz. Das Aufziehen und Verschließen geht mit einem einfach zu bedienenden Netz-Applikator sowie einer Fleischerei-Verschlusszange deutlich schneller von der Hand.


Geben Sie den Schinken nun in den auf 140⁰C vorgeheizten Ofen und backen Sie ihn abgedeckt ca. 2 Stunden, bis im Kern 70⁰C erreicht sind.


Ein Römertopf eignet sich hier perfekt. Für die letzten 20 Minuten der Garzeit zum Bräunen ohne Deckel backen.

So zubereitet bleibt der Schinken wunderbar saftig. Sie können ihn heiß genießen oder kalt – aufgeschnitten zu Brot, am besten ebenfalls hausgemacht.


Guten Appetit! ...denn selbstgemacht ist besser!