Wiener Würstchen zählen zu den bekanntesten Brühwürsten überhaupt – beliebt zum Frühstück und zu vielen anderen Mahlzeiten. Sie sind das „Herzstück“, ohne das kein Hotdog auskommt. Weil über die Inhaltsstoffe oft diskutiert wird, machen Sie sie am besten selbst nach dem Motto: „Ich weiß, was drin ist“. Unten finden Sie ein Rezept für hausgemachte Schweine-Würstchen, die auch geräuchert und gebraten hervorragend schmecken. In der gebratenen Variante passen sie perfekt zum Bier – genau richtig für das Oktoberfest😉
Zubereitung:
Fleisch in Stücke schneiden und durch die feinste Scheibe des Fleischwolfs drehen. Gewürze zugeben (ohne Milchpulver und Wasser), alles gründlich vermengen und 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Danach das Fleisch vor der Weiterverarbeitung für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen, damit es sehr kalt ist. Wasser und Milchpulver zugeben und die Masse fein pürieren, bis eine glatte Brätmasse entsteht. Falls sich die Masse beim Pürieren schwer verarbeiten lässt, zusätzlich 50 ml eiskaltes Wasser zugeben. An diesem Punkt können Sie den Geschmack nachjustieren. Die glatte Masse anschließend für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit die Schafsdärme vorbereiten (ca. 8-10 m).
Die Brätmasse stramm in die Därme füllen und zu etwa 20 cm langen Würstchen abdrehen. Die fertigen Würstchen können Sie direkt brühen (10 Minuten in 75℃ heißem Wasser).
Alternativ zuerst 1 Stunde zum Antrocknen aufhängen, dann bei ca. 50℃ für 2 Stunden anräuchern und anschließend brühen.
Nach dem Brühen können Sie die Würstchen auch braten, da sie keinen Salpeter enthalten.
Weinherstellung