Browin Przepiśnik - Hausgemachter Cider

Hausgemachter Cider

Spirituosen und Getränke

2024-08-19
Ø 4 | Anzahl der Bewertungen: 1
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Sie müssen sich nicht mehr fragen, wo Sie guten Cider kaufen – machen Sie ihn einfach selbst. So haben Sie den Geschmack und die Qualität der verwendeten Zutaten fest im Griff. Unser Rezept zeigt Ihnen, wie Sie aus reinen Äpfeln ganz leicht Cider herstellen und sich schon nach ca. 14 Tagen über Ihr Ergebnis freuen können. So lange dauert es, bis ein selbstgemachter Cider fertig ist. Nach rund 7 Tagen – also zur Halbzeit – sollten Sie ihn abziehen und in Flaschen füllen. Ziehen Sie dann um, wenn der Fruchtzucker vollständig vergoren ist (BLg 0–1); dafür empfiehlt sich eine Zuckerspindel. Für die Kohlensäure geben Sie beim Abfüllen Zucker hinzu. Nach dem Verschließen der Flaschen warten Sie ca. 7 Tage. 

Hausgemachter Cider

Der gesamte Prozess der Cider‑Herstellung zu Hause ist unkompliziert und wenig aufwendig. Dieses Getränk eignet sich hervorragend für Einsteiger – nicht nur, weil es leicht herzustellen ist, sondern auch, weil man dabei die Fermentation kennenlernt. Cider ist ein Getränk mit niedrigem Alkoholgehalt: Je nach Zuckergehalt der Früchte und verwendeter Hefe liegt er zwischen 1,2 und 8,5 %. Damit hat Cider deutlich weniger Alkohol als Apfelwein, der meist 12–18 % erreicht. Der entscheidende Unterschied: Beim Cider wird der Apfelsaft vor der Gärung nicht mit Zucker aufgesüßt.

Optional können Sie nach Abschluss der Gärung mit einem nicht vergärbaren Süßungsmittel abschmecken. Am besten eignet sich Xylit, auch als Birkenzucker bekannt. Xylit ist nicht nur für Cider ideal, sondern auch in der Küche vielseitig einsetzbar – als Zuckerersatz in Desserts, Getränken, Säften, Obst‑ und Gemüsekonserven sowie Backwaren.

Wichtig: Fermentierbare Zucker wie Saccharose (z. B. Vanillezucker, weißer Zucker oder Rohrzucker) oder Glukose verleihen dem Cider keinen süßen Geschmack – sie sorgen ausschließlich für die Kohlensäure.

Cider ist ein herrlich erfrischender Durstlöscher und wird auch hierzulande immer mehr geschätzt. Er schmeckt am besten gut gekühlt; als ideale Serviertemperatur gelten 10–12 °C. Um seinen Charakter zu unterstreichen, serviert man Cider in hohen Gläsern, die an Weingläser mit sehr kurzem Stiel erinnern.

Rezept für hausgemachten Cider

Zubereitung:

Äpfel waschen und in kleine Stücke schneiden (mit Schale und Kerngehäuse, jedoch ohne Stiele), anschließend in einen Gärbehälter geben. Mit 1 L heißem Wasser übergießen, damit die Äpfel nicht braun werden. Nach dem Abkühlen Pektoenzym (natürliches Hilfsmittel zur Saftgewinnung), die Säuremischung (Kwasomix) sowie die Hefe zugeben. Zum gewonnenen Saft den gelösten Honig und die restlichen Zutaten hinzufügen. Alles in einem Gärballon mit Gärspund etwa 7 Tage fermentieren lassen. Danach den Cider abseihen (z. B. durch Mulltuch oder Filtersack), in Flaschen füllen, fest verschließen und weitere 7 Tage reifen lassen. Denken Sie daran: Gut gekühlt schmeckt er am besten!

Für die Karbonisierung auf jeweils einen halben Liter Cider 4–5 g Zucker – Saccharose oder Glukose – zugeben. Achten Sie darauf, dass der Fruchtzucker vollständig vergoren ist (BLg 0–1; Messung mit der Zuckerspindel), und füllen Sie dann in Flaschen ab. Jetzt können Sie den Cider bei Bedarf auch süßen: Geben Sie nicht vergärbaren Zucker hinzu (pro halben Liter ca. 6–8 g Xylit) – das verleiht Ihrem Getränk eine feine, dezente Süße. Nach dem Verschließen der Flaschen mit Kronkorken diese etwa 4–5 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen und sie anschließend, wenn möglich, an einen kühleren Ort stellen. 

Zum Wohl! ...denn Hausgemacht ist besser!

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