In verschiedenen Regionen Polens können wir lokale Gerichte und Produkte probieren, die anderswo unbekannt sind. Oft trägt dasselbe Produkt auch einen anderen Namen. Ein Beispiel für eine solche Spezialität ist der Żulik aus Łódź, der vor allem in den 1960er Jahren berühmt wurde. Dazu trug die \"Cukiernia Turecka\" bei, die 1948 in Łódź von Mehmet Nuri Fazli Oglu eröffnet wurde - einem seit Jahren in Polen lebenden Bäcker türkischer Herkunft. Dort lernten die Stadtbewohner den Geschmack eines kleinen, dunklen, mit Rosinen gefüllten Brotes kennen, das sie \"Żulik\" nannten. Kennst du diesen Geschmack? Wenn du dieses türkische Brötchen genauso liebst wie wir, findest du unten ein Rezept für den hausgemachten Żulik.
Rezept für hausgemachtes türkisches Brötchen - Żulik
Zubereitung:
Erwärme die Milch leicht. Gib Melasse, Zucker und Butter dazu und rühre alles, bis sich diese Zutaten aufgelöst haben. Lass die Mischung anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen. Löse die Hefe in 50 ml lauwarmem Wasser auf. Füge Mehl, Hefe, Salz und Getreidekaffee hinzu und rühre gut durch (das geht auch mit einem Löffel). Zum Schluss die Rosinen hinzufügen. Den Teig an einem warmen Ort etwa 1,5 Stunden gehen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen des Teigs verdoppeln. Den aufgegangenen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Abgedeckt weitere 40 Minuten ruhen lassen. Danach den Żulik 35-45 Minuten bei 190°C backen und mit der bekannten \"Stäbchenprobe\" prüfen, ob das Brot bereits fertig gebacken ist.
Das türkische Brötchen schmeckt hervorragend mit Butter oder Marmelade, kann aber auch herzhaft gegessen werden - z. B. mit Schnittkäse.
Weinherstellung