Als Rohstoff für die Weinherstellung werden am häufigsten Früchte verwendet. Was tun, wenn die Saison schon vorbei ist? Wir haben gute Nachrichten: Es gibt Weine, die du das ganze Jahr über ansetzen kannst. Ein Beispiel dafür ist Reiswein.
Reiswein stammt aus den Ländern des Fernen Ostens — vor allem China, Korea und Japan. Dieses Getränk entsteht durch die Gärung der Reisstärke, weshalb der Prozess der Bierherstellung etwas ähnelt. Aus Reis hergestellte Weine sind kräftig und enthalten meist zwischen 18 und 25 % Ethylalkohol, weshalb sie sich ideal zum Marinieren von Fleisch sowie als Zutat zum Kochen eignen. Reiswein kannst du auch selbst zubereiten. Entdecke unser Rezept für Reiswein — Schritt für Schritt!
Rezept für Reiswein
Zubereitung:
Den ungekochten Reis portionsweise unter fließendem Wasser gründlich spülen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Den Reis in den Gärballon füllen. Die Zitronen von der Schale sowie der weißen Innenhaut befreien (Achtung! Unsauberes Schälen verursacht eine unangenehme Bitterkeit), in kleinere Stücke zerteilen und in den Gärballon geben. Die Gewürze und die Rosinen einfüllen. Wenn sich alle Zutaten bereits im Gärballon befinden, die Zuckerlösung in zwei Portionen eingießen (die erste zu Beginn, die zweite nach einer Woche Gärung). Den Zucker selbstverständlich in Form eines Zuckersirups zugeben. Alle Zutaten vermischen, Kwasomix, Gärnährsalz sowie Hefe hinzufügen. In dieser Form etwa einen Monat stehen lassen, dann abziehen und zur weiteren Gärung stehen lassen.
Weinherstellung