Heute teilen wir mit dir das Rezept einer unserer Leserinnen – Frau Sylwia –, die uns ihre Methode für köstliches hausgemachtes Sauerkraut geschickt hat.
Mit ihren Tipps bereitest du nach einem bewährten Verfahren leckeres Sauerkraut zu. Das selbst Zubereitete steckt voller gesundheitsfördernder Eigenschaften und Vitamine. Sauerkraut wirkt sich hervorragend auf die Verdauungsprozesse und den gesamten Verdauungstrakt aus, unterstützt die Abwehrkräfte, senkt den Cholesterinspiegel im Blut, wirkt sich positiv auf Kreislauf und Herz aus und verbessert zudem den Zustand unserer Haut. Sauerkraut enthält Vitamin C, Magnesium, Kalium, Eisen und Kalzium und bereichert unseren Körper somit mit unverzichtbaren Mineralstoffen.
Dagegen kommt die gekaufte Variante nicht an.
Setze auf echten Geschmack und den Reichtum an Mikroelementen, die sich positiv auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden auswirken.
Fragst du dich, welches Fass du wählen solltest? Unsere Favoriten präsentieren wir hier – sie eignen sich ideal zum Fermentieren. Wenn du mehr über sie erfahren möchtest, lies unseren Artikel.
Um das Sauerkraut nach dem Rezept von Frau Sylwia zuzubereiten, folge ihren Schritten:
Ich schneide den Kohl fein und gebe ihn in eine große Schüssel.
Ich streue Salz darüber und mische alles.
Dann beginne ich zu kneten, damit möglichst viel Saft aus dem Kohl austritt.
Dann gebe ich ihn in ein mit einem Beutel ausgelegtes Gärfass
und wir beginnen, es mit einem Stampfer festzustampfen. Dann die nächste Schicht und die nächste,
bis das Fass vollständig gefüllt ist.
Ich bedecke das Kraut mit einem Teller, den ich mit einem Stein beschwere (zuvor mit kochendem Wasser überbrüht). Das Kraut muss mit Saft bedeckt sein, sonst trocknet es aus und schimmelt.
Ich verschließe das Fass und warte…
In der Zwischenzeit: alle 2–3 Tage stechen wir mit einer Gabel oder einem Stäbchen hinein, um das Kraut zu entgasen, und drücken es wieder nach unten – es muss mit Saft bedeckt sein.
Nach ca. einer Woche probiere ich und wenn es mir zusagt, fülle ich es in Gläser um.
Ich mag sehr saures Kraut, daher warte ich eine zweite Woche (natürlich kontrolliere ich es alle paar Tage und steche gegebenenfalls hinein und drücke es nach).
Danach fülle ich es in Gläser um.
P.S. Zum Fermentieren verwende ich ein Fass mit 10 l Fassungsvermögen, in das 8 kg Kohl passen. Es ist sehr praktisch, weil es eine breite Öffnung hat, und dicht, sodass kein Saft verdunstet. Ein solches Fass wird mit einem Folienbeutel ausgekleidet, wodurch es keine Gerüche annimmt. Dieses Fass benutze ich auch zum Pökeln von Wurstwaren.
Weinherstellung
