Spirituosen und Getränke 29 September 2021

Eiswein

Eiswein ist zwar eher selten zu finden, wird von Kennern jedoch hoch geschätzt: süß, mild im Geschmack und mit intensivem Aroma. Er enthält 9-12% Alkohol, 15-35% Zucker und eine Säure von 8-14 g/l. Hergestellt wird er aus Trauben, die am Rebstock gefrieren und vor dem Auftauen gepresst werden. Der Unterschied zur klassischen Herstellung von Traubenwein liegt in einem besonderen Verfahren zur Aufbereitung des Mostes. Für Eiswein wird der Most aus Trauben gewonnen, die bis auf -7℃ gefroren sind. Bei dieser Temperatur ist das Wasser in den Beeren zu Eis erstarrt, während der Saft mit erhöhtem Zucker- und Säuregehalt flüssig bleibt. Eiswein ist in den USA, Kanada, Deutschland und Österreich sehr beliebt. Häufig werden dafür die Rebsorten Riesling und Regent verwendet, auch wenn das keine feste Regel ist. Allen volljährigen Leserinnen und Lesern empfehlen wir unser Rezept für Eiswein, das Sie garantiert mit seinem außergewöhnlichen Aroma begeistern wird.

Eiswein

Anmerkungen



Rezept für Eiswein

Zubereitung:

1. Trauben abbeeren (entrappen).

2. Die abgebeerten Trauben zerdrücken und in den Gärbehälter geben (Sie können die Trauben auch direkt im Behälter zerdrücken).

3. Pektinase und Kaliumdisulfit zugeben.

4. Abgedeckt 1–2 Tage stehen lassen.

5. Anschließend mit der Presse den Saft auspressen.

6. Den ausgepressten Saft in den Gefrierschrank stellen.

7. Den Behälter mit dem gefrorenen Saft nicht vollständig dicht verschließen (ggf. ein paar Löcher in den Deckel bohren).

8. Den Behälter mit dem angetauten Saft (Konzentrat) schräg über einen leeren Gärballon stellen und 4-5 L ablaufen lassen. Den Ballon beiseitestellen und warten, bis das Konzentrat Raumtemperatur erreicht.

9. Mit dem Bayanus Strong Vita Set die angegebene Menge rehydrierter Hefe und Nährsalz in den Ballon geben.

10. Den Ballon mit Stopfen und Gärspund sichern und bei Raumtemperatur ca. 4 Wochen zur Gärung und Klärung stehen lassen.

11. Den Wein vom Hefesatz abziehen.

12. Den fertigen Wein in Flaschen füllen. Er sollte mindestens ein Jahr reifen – je länger Sie ihn lagern, desto besser.


Guten Appetit! ...denn Selbstgemachtes ist besser!