Seit jeher werden Holunderblüten bei Erkältungen geschätzt. Um ihre wohltuenden Eigenschaften länger zu bewahren, lassen sie sich zu Sirup, Likör oder Wein verarbeiten. Holunderblütenwein schmeckt sowohl trocken als auch halbtrocken hervorragend. Die Herstellung ist einfach – mit etwas Lust und Geduld gelingt er im Handumdrehen. Die Blüten können Sie sich bei einem Spaziergang oft kostenlos pflücken.
Rezept für Holunderblütenwein
Zubereitung:
Reinigen und desinfizieren Sie das Gärgefäß gründlich mit Turbo-Metabisulfit oder Natriumpercarbonat – Oxi Turbo.
Lösen Sie in einem Topf 1,5 kg Zucker in 1 L kochendem Wasser auf. Übergießen Sie die getrockneten Holunderblüten mit kochendem Wasser, überbrühen Sie die Rosinen und zerkleinern Sie sie, fügen Sie anschließend die restlichen Zutaten hinzu, also die Schalen und den Saft der Zitrusfrüchte. Gießen Sie die abgekühlte Mischung in das Gärgefäß und füllen Sie mit Wasser auf 10 L auf. Wenn der Ansatz 25°C erreicht hat, geben Sie die Hefe und das Nährsalz zu. Nach 10 Tagen Gärung geben Sie den restlichen Zucker in Form von Zuckersirup hinzu. Nach weiteren 5 Tagen trennen Sie die festen Bestandteile vom Wein (mit einem Sieb) und lassen Sie ihn weiter gären. Nach 3 Monaten ist der Wein trinkfertig.
Weinherstellung