In Italien werden Brote häufig aus Hartweizen (Durum) gebacken. Das daraus gewonnene Mehl bzw. der Grieß heißt Semolina. Semolina enthält Gluten und ist daher für Menschen mit Zöliakie nicht geeignet. Im Vergleich zu herkömmlichem Weizenmehl liefert Semolina mehr Phosphor, Kalium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink sowie Vitamine der B‑Gruppe. Außerdem hat es einen niedrigeren glykämischen Index und kann zu stabileren Blutzuckerwerten beitragen – interessant für Menschen mit Diabetes. Wie können Sie es zu Hause einsetzen? Zum Beispiel zum Brotbacken!
Das Brot nach dem folgenden Rezept schmeckt ausgezeichnet. Für das besondere Aroma sorgt zusätzlich ein Hauch Weinhefe, die Sie neben der klassischen Bäckerhefe verwenden können. Probieren Sie dieses Rezept unbedingt aus!
Rezept für italienisches Brot aus Semolina
Zubereitung:
Lassen Sie die Hefe 20 Minuten vor dem Teigkneten in 200 ml Wasser quellen. Vermischen Sie anschließend das Mehl mit der gequollenen Hefe sowie dem restlichen Wasser und geben Sie Salz und Zucker dazu. Kneten Sie alles gründlich etwa 10 Minuten. Stellen Sie den Teig dann an einen warmen Ort und lassen Sie ihn ca. 2 Stunden gehen. Danach den Teig kurz erneut durchkneten, in eine Form geben und nochmals etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Stellen Sie das Brot in den auf ca. 50℃ vorgeheizten Ofen – erst dann den Ofen auf eine Temperatur von 200℃ (ohne Umluft, nur Ober-/Unterhitze) stellen und ca. 1 Stunde backen, bis die Kruste schön gebräunt ist (beim Klopfen sollte es hohl klingen).
Achtung! Die Backzeit hängt vom Ofen ab – prüfen Sie daher nach etwa 40 Minuten, ob der Backvorgang wunschgemäß verläuft.
Sie können das Brot vor dem Backen zusätzlich mit Wasser bestreichen – so wird die Kruste noch knuspriger.
Wir empfehlen das Backen in einem Römertopf; denken Sie jedoch daran, ihn vor der Verwendung sehr gut mit Butter einzufetten und mit Semmelbröseln auszustreuen, damit der Teig nicht anhaftet.
Guten Appetit! ...denn hausgemacht schmeckt einfach besser!
Weinherstellung