Browin Przepiśnik - Rosen-Cider

Rosen-Cider

Spirituosen und Getränke

2019-01-09
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Cider ist wieder im Trend und seit einigen Jahren kann man ihn auch in Polen immer häufiger genießen. Entgegen der landläufigen Meinung muss Cider nicht nur aus Äpfeln hergestellt werden. Als Beweis präsentieren wir ein Rezept für Rosen-Cider, den du ganz einfach selbst in den eigenen vier Wänden herstellen kannst. Interessierte laden wir ein, sich mit unserem Rezept vertraut zu machen. 

Rezept für Rosen-Cider

Zubereitung:

Übergieße die Blüten mit 2 Litern heißem Wasser, um die bestmögliche Extraktion zu erreichen. Nach 24 Stunden den entstandenen Aufguss (nur die Flüssigkeit) in einen mindestens 10‑Liter‑Gärballon gießen und anschließend Zuckersirup zubereiten. 0,8 kg Zucker und 3 L Wasser aufkochen, den sich oben bildenden Schaum abschöpfen, anschließend abkühlen lassen und in den Gärballon mit dem Aufguss geben. Mit der restlichen Wassermenge auffüllen. Zur so vorbereiteten Mischung die Cider-Hefe Sweet, das Gärnährsalz sowie 0,75 Packung Säureregulator hinzufügen. Den Gärballon mit einem Stopfen sowie einem mit Wasser gefüllten Gärrohr verschließen und alles für etwa 14 Tage zur Gärung beiseitestellen. Nach dieser Zeit den noch gärenden Ansatz vom Bodensatz abziehen* (du kannst ihn auch durch doppelt gelegte Gaze oder einen Filterbeutel filtrieren). Im nächsten Schritt geeignete Flaschen mit einem Volumen von 0,5 L vorbereiten, z. B. Bierflaschen mit passenden Kronkorken oder PET-Schraubflaschen – alle müssen jedoch druckbeständig sein, da sich in ihnen Gas (CO2) ansammeln wird.

Das Getränk in Flaschen abfüllen**, pro Liter zwei Teelöffel Zucker (ca. 8 g) zugeben. Die Flaschen gut verschließen und zur Karbonisierung 2-3 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend in einen kühlen Raum (mit einer Temperatur unter 13°C) oder in den Kühlschrank stellen. Den so vorbereiteten Ciderini empfehlen wir innerhalb von 10-15 Tagen zu trinken – dann schmeckt er am besten, besonders gut gekühlt.

* Beim Abziehen vom Bodensatz kann der Geschmack des Getränks korrigiert werden, indem man es ansäuert oder gegebenenfalls nachsüßt, falls die Gärung vollständig abgeschlossen ist.

** Vor dem Abfüllen in Flaschen – mit einer Zuckerspindel – den Zuckergehalt des gärenden Ansatzes prüfen. Liegt er unter 3 Blg, gemäß Rezept nachsüßen. Bei einem Wert
über 4 Blg die Zuckermenge auf 7 g reduzieren, über 5 Blg – auf 6 g, und bei höheren Blg-Werten die Zuckermenge entsprechend weiter verringern.
Ist Ciderini zu wenig süß, kannst du statt der Erhöhung der vergärbaren Zuckermenge (was zu übermäßigem CO2-Aufbau und Beschädigung der Flaschen führen könnte) das Getränk
direkt in den Flaschen mit Xylit nachsüßen – einem Süßstoff ohne negativen Nachgeschmack.

Guten Appetit! ...denn Selbstgemachtes ist besser!

Cider

hausgemachter Cider

Rosen-Cider

Cider-Set