Der Herbst steht vor der Tür – das zeigen nicht nur das neue Schuljahr, sondern auch der Blick aus dem Fenster. Diese Jahreszeit, auch wenn sie nicht bei allen beliebt ist, liefert eine Fülle an Zutaten für hausgemachte Köstlichkeiten. Ganz vorne mit dabei: die Hagebutte, deren Früchte wahre Vitamin-C-Bomben sind. Am meisten davon steckt in der Apfel-Rose. Doch auch viele andere Wildrosenarten eignen sich hervorragend, zum Beispiel für Wein – und genau dafür haben wir heute ein Rezept für Sie: einen aromatischen Hagebuttenwein mit Honig. Hagebuttenwein ist etwas für Geduldige, denn seinen vollen Geschmack entfaltet er erst nach etwa einem Jahr. Wir versprechen: Das Warten lohnt sich!
Zubereitung:
Bei den aufgetauten Hagebutten Stielansätze und Kerngehäuse entfernen. Die Früchte zerkleinern, in einen Gärbehälter geben und mit heißem Zuckersirup übergießen (aus 0,8 kg Zucker und 2 L Wasser). Eine abgekochte Honiglösung zugeben (1 kg Honig + 2,5 L Wasser). Nach dem Abkühlen Pektoenzym, Kwasomix, Nährsalz mit Vitamin B1 sowie die Weinhefe einrühren. Auf der Maische vergären lassen; nach einer Woche die Früchte abseihen, eine zweite Portion abgekochter Honiglösung zubereiten (0,6 kg Honig + 2 L Wasser) und zusammen mit dem Nährsalz Kombi zum Most geben. Alles 6 Wochen lang gären lassen. Nach Abschluss der ersten Gärung den Jungwein vom Bodensatz abziehen und im Gärballon bei etwa 20°C innerhalb von 2–3 Monaten zu Ende gären lassen. Der Wein sollte mindestens ein Jahr reifen.
Rezeptautor: Krzysztof Ambroziak/Browin
Weinherstellung