Gesunde Fermente sind Köstlichkeiten, die wir praktisch das ganze Jahr über herstellen können. Denn nicht nur die allseits bekannten Gurken und der Kohl eignen sich zum Fermentieren. Fast jedes Gemüse, aber auch Obst, lässt sich vergären – ganz nach Ihrem Geschmack. Für alle, die es gern pikant mögen, ist Kimchi eine spannende Idee: eine koreanische Beilage aus Chinakohl und anderem Gemüse, verfeinert mit Chili-Flocken Gochugaru. Kimchi passt übrigens auch hervorragend als Einlage in Ramen-Suppen.
Sehen Sie sich unsere Rezeptidee für Kimchi an. Wir ermutigen Sie außerdem, zu experimentieren und Ihre eigene Rezeptur zu entwickeln.
Zubereitung:
Schneiden Sie den Chinakohl längs in 4 Teile und anschließend quer in etwa 4–5 cm große Stücke. Geben Sie den geschnittenen Kohl in eine Schüssel, fügen Sie zwei Handvoll Salz hinzu und übergießen Sie ihn mit Wasser. Beschweren Sie den Kohl mit einem Teller und lassen Sie ihn einige Stunden stehen, damit er Saft zieht. Verrühren Sie Wasser mit Reismehl und Zucker. Bringen Sie die Mischung in einem Topf zum Kochen und lassen Sie sie köcheln, bis ein dicker Reiskleber entstanden ist. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie alles abkühlen. In der Zwischenzeit den Knoblauch fein hacken und den Ingwer auf einer Reibe fein reiben.
Sobald der Kleber abgekühlt ist, fügen Sie Knoblauch und Ingwer sowie Chili und Sojasauce hinzu. Verrühren Sie alles zu einer glatten Paste. Mit dieser Paste werden anschließend die Gemüse eingerieben.
Möhren und Kohlrabi in Stifte schneiden, die Zwiebel in Halbringe, die Frühlingszwiebeln in etwa 5 cm lange Streifen.
Den eingeweichten Kohl abspülen, anschließend abtropfen lassen und sehr gründlich ausdrücken. In eine Schüssel geben, das übrige Gemüse hinzufügen und mit der vorbereiteten Paste sorgfältig einmassieren. Ziehen Sie hierfür am besten Handschuhe an, um spätere Probleme beim Händewaschen und das durch Chili verursachte Brennen zu vermeiden.
Das mit der Paste eingeriebene Gemüse in ein sauberes Glas oder in einen Steingut-Gärtopf füllen und fest andrücken, damit Luftblasen entweichen. Beim Gärtopf die Fermente beschweren, z. B. mit einem beschwerten Teller oder einem ausgekochten Stein, sodass alles unter der Flüssigkeit bleibt. Wenn Sie ein Fermentationsglas verwenden, füllen Sie nicht bis direkt unter den Deckel, sondern lassen Sie etwas Luft nach oben. Die während der Fermentation entstehenden Gase heben das Gemüse an. Drücken Sie es gut nach unten, damit der aufsteigende Inhalt kein Überlaufen durch den Gärspund verursacht. Füllen Sie den Gärspund bis zur Hälfte mit Wasser.
Kimchi 2 bis 5 Tage fermentieren lassen. Es lohnt sich, ab dem zweiten Tag täglich zu probieren, ob der Geschmack Ihnen bereits zusagt. Mit der Zeit wird das Kimchi immer säuerlicher, und das Gemüse wird weicher.
Fertiges Kimchi können Sie in kleinere Gläser umfüllen und verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Guten Appetit! ...denn selbstgemacht schmeckt am besten!
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