Żurek ist eine dieser Suppen, die einfach nach Zuhause schmecken. Kräftig, leicht säuerlich, aromatisch und schön deftig – er macht satt und bleibt lange in Erinnerung.
In dieser Version gehen wir keine Abkürzungen: ein solider Fond aus Gemüse und Räucherwaren, zwei Sorten Wurst, getrocknete Pilze und markante Akzente wie Meerrettich und Majoran. Dazu natürlich ein guter Sauerteig, ohne den es keinen echten Żurek gibt.
Ein Rezept, das Sie getrost auf der festlichen Ostertafel servieren können – oder „einfach so“ am Wochenende. Und Sie können sicher sein: Es bleibt kein Löffel übrig.
Zubereitung:
- Geben Sie in einen Topf das Suppengrün, Knoblauch, Gewürze (Lorbeerblätter, Pimentkörner), geräucherte Knochen sowie die Schwarte vom geräucherten Speck.
- Fügen Sie die über der Flamme geschwärzte Zwiebel hinzu – sie sorgt für eine rauchige Note. Gießen Sie mit Wasser auf und lassen Sie alles köcheln, bis ein aromatischer Fond entsteht.
- Seihen Sie den Sud ab, sodass nur klare Brühe bleibt. Geben Sie die rohe Weißwurst hinein und lassen Sie sie ein paar Minuten ziehen, dann herausnehmen und beiseitestellen.
- Schneiden Sie geräucherten Speck, Räucherwurst sowie Zwiebel und Knoblauch in Würfel. Rösten Sie alles in der Pfanne an, bis es Farbe annimmt und Fett austritt. Geben Sie den Pfanneninhalt zum Fond.
- Schneiden Sie die abgekühlte Weißwurst in dicke Scheiben und geben Sie sie ebenfalls in den Topf.
- Jetzt kommen die typischen Aromen: Geben Sie in die Suppe einen Esslöffel Meerrettich, einen Esslöffel Sareptasenf, eine ordentliche Portion Majoran und Salz.
- Gießen Sie den Sauerteig in die kochende Suppe (vorher gut aufrühren). Geben Sie die eingeweichten, gehackten Pilze samt Einweichwasser dazu. Zum Schluss mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
- Höhlen Sie einen kleinen Brotlaib aus. Füllen Sie heißen Żurek ein, geben Sie eine Hälfte eines hart gekochten Eis dazu und garnieren Sie mit frischen Kräutern.
Weinherstellung