Kalorienarm, leicht bekömmlich, reich an wertvollen Nährstoffen und einfach köstlich — so ist Spargel, dessen Saison leider nur wenige Wochen dauert. Verlieren Sie also keine Zeit! Erfahren Sie, wie Sie perfekten Spargel zubereiten, um seinen außergewöhnlichen Geschmack und all seine Vorzüge zu 100 % auszukosten. Tipps zur Zubereitung von grünem Spargel finden Sie in diesem Beitrag: Wie bereitet man grünen Spargel zu? — heute konzentrieren wir uns hingegen auf weißen Spargel. Worin unterscheidet er sich vom grünen, wie schmeckt er und was macht ihn nach dem Garen zur wahren Gaumenfreude? Viel Spaß beim Weiterlesen!
Worin unterscheiden sich weißer und grüner Spargel?
Weißer und grüner Spargel unterscheiden sich vor allem in der Anbaumethode, also in ihren Wachstumsbedingungen. Weißer Spargel wächst unter der Erde — sobald sich die Triebe der Oberfläche nähern, werden sie mit Erde oder Folie abgedeckt, damit kein Sonnenlicht eindringt. So bildet der Spargel keinen Chlorophyll und bleibt bis zur Ernte weiß. Grüner Spargel dagegen wächst im Sonnenlicht. Wie wirkt sich das auf den Geschmack aus? Weißer Spargel ist zarter, leicht süßlich und oft mit einer feinen Bitternote. Grüner Spargel schmeckt hingegen nach purer Frische des Frühlingsgemüses. Optisch unterscheiden sie sich nicht nur in der Farbe — weiße Stangen sind meist kräftiger als grüne und sollten auf etwa zwei Dritteln ihrer Länge sorgfältig geschält werden. Achtung! Die harten, abgebrochenen Enden können Sie trotzdem weiterverwenden, z. B. für eine Spargelsuppe. Die Stärke der weißen Stangen beeinflusst außerdem die Garzeit. Grünen Spargel kochen Sie etwa 2–3 Minuten, weißen dagegen bis zu 12 Minuten! Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Zubereitung: Weißer Spargel muss geschält werden — seine Schale ist faserig —, grünen Spargel können Sie in der Regel ungeschält genießen. Lagern Sie beide Sorten bis zur Zubereitung im Kühlschrank — am besten aufrecht, mit den Schnittenden in einem Glas/Einmachglas mit Wasser.
Wie wählt man den richtigen Spargel aus?
Achten Sie beim Kauf auf den Zustand — fest geschlossene Köpfe und feuchte Schnittenden sind ein Garant für knackige, elastische Stangen. Weißer Spargel sollte weder zu dick noch zu dünn sein. Beim Zusammendrücken der Schnittenden sollte Saft austreten — ein Zeichen für Frische. Frischen Spargel erkennen Sie außerdem, wenn Sie die Enden zweier Stangen aneinanderreiben: Quietschen sie charakteristisch, dürfen sie in Ihren Einkaufskorb.
Wie friert man Spargel ein?
Sie möchten die Spargelsaison verlängern? Das ist möglich! Spargel lässt sich nach dem Schälen sehr gut einfrieren. Auch die von den Stangen abgebrochenen Enden können Sie einfrieren. Haben Sie eine ausreichende Menge gesammelt, sind sie eine hervorragende Basis für Gemüsefond oder Cremesuppe. Tiefgefrorenen Spargel bereiten Sie ganz unkompliziert zu, indem Sie ihn direkt in sprudelnd kochendes Wasser geben — ohne Auftauen und ohne Blanchieren.
Wie bereitet man weißen Spargel zu?
Weißer Spargel muss geschält werden. Waschen Sie die Stangen, brechen Sie die holzigen Enden ab und schälen Sie sie mit einem Sparschäler. Zum Kochen eignet sich ein spezieller Spargeltopf ideal — schmal und hoch, zusätzlich mit einem praktischen Korbeinsatz, der das Garen im Stehen und anschließend das Abtropfen erleichtert. Geben Sie Salz sowie eine Prise Zucker ins Wasser; der Zucker nimmt die leichte Bitterkeit der Stangen. Achten Sie darauf, dass das Wasser den Spargel vollständig bedeckt — lassen Sie die Köpfe nicht über der Wasseroberfläche (wie man es bei grünem Spargel häufig praktiziert). Kochen Sie ca. 10–12 Minuten, bis der Spargel weich ist. Servieren Sie ihn mit Vinaigrette, Meerrettich oder Avocado. Weißer Spargel harmoniert außerdem wunderbar mit Erdnussbutter und Sojasauce. Weißer Spargel lässt sich auch dämpfen — dann müssen Sie die Garzeit jedoch um ca. 3–4 Minuten verlängern.
Wie backt man weißen Spargel?
Backen, Braten oder Grillen von weißem Spargel ist ideal — besonders, wenn er nicht mehr ganz taufrisch ist. So zubereitet wird sein Geschmack intensiver. Heizen Sie den Ofen auf 200 °C vor, waschen und schälen Sie den Spargel und brechen Sie die harten Enden ab. Reiben Sie die Stangen anschließend sanft mit Olivenöl ein und bestreuen Sie sie mit Salz. Legen Sie sie auf ein Blech oder in eine Auflaufform und backen Sie ca. 10–12 Minuten. Am besten schmeckt der gebackene Spargel mit Dill oder Petersilie, Zitronensaft und Nüssen.
Wie wärmt man Spargel auf?
Spargel schmeckt auch aufgewärmt hervorragend — braten Sie ihn kurz in der Pfanne an, erhitzen Sie ihn über Dampf oder in einem Topf mit heißem Wasser, zusammen mit einem Teelöffel Butter!
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