Eine hausgemachte Pastete macht auf der Festtafel richtig etwas her – aber auch abseits der Feiertage sollten Sie sie nicht vergessen. Sie passt perfekt auf die tägliche Stulle. Die Zubereitung ist denkbar einfach, besonders wenn Sie unsere Tipps und das folgende Rezept befolgen!
Wie macht man eine hausgemachte Pastete?
Zubereitung:
Schweineschulter, Schweinenacken, rohen Bauchspeck sowie Rückenspeck in Würfel schneiden und in etwas Olivenöl kurz anbraten. Alles in einen großen Topf geben, mit Wasser und 2 hausgemachten Brühwürfeln auffüllen und zugedeckt schmoren, bis das Fleisch weich ist. Die Leber 5 Minuten in heißes Wasser legen. Die Zwiebeln in der Pfanne glasig dünsten. Anschließend alle Zutaten dreimal durch den Fleischwolf drehen und das in Milch eingeweichte Brötchen hinzufügen. Das Eiweiß vom Eigelb trennen und "steif" schlagen. Dann Eigelbe und die gewolfte Fleischmasse zugeben, alles gründlich vermengen und nach Geschmack würzen. Zwei Kastenformen innen einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Zu etwa 3/4 mit der vorbereiteten Fleischmasse füllen. 1 Stunde bei 220°C backen.
Achtung! Es gibt ein paar Grundregeln, die Sie für eine gelingsichere, hausgemachte Pastete beachten sollten:
1. Nicht einfrieren
Pastete verträgt das Einfrieren schlecht – dabei leiden Konsistenz und Geschmack. Sie können sie jedoch problemlos 4–5 Tage vor dem Servieren zubereiten; im Kühlschrank hält sie sich in diesem Zeitraum hervorragend.
2. Nicht zu mager
Damit die Pastete nicht zäh und trocken wird, sollte das Fleisch nicht zu mager sein. Ein Stück Schweinebackenspeck sorgt für die nötige Saftigkeit!
3. In der passenden Form backen
Damit die Pastete nicht anbrennt, backen Sie sie in einer schmalen Kastenform, die mit dünnen Scheiben Bauchspeck ausgelegt ist. Das verleiht dem Gericht zusätzlich einen herrlichen Duft und Geschmack!
4. Verschiedene Fleischsorten und gute Gewürze
Eine Pastete gelingt am besten, wenn Sie mehrere Fleischsorten mischen. Wenn Sie Kalbs- oder Geflügelleber hinzufügen, beachten Sie, dass eine zu große Menge den gesamten Geschmack dominieren kann. Das Geheimnis einer köstlichen Pastete ist außerdem die richtige Würze. Muskatnuss ist die beste Wahl – darauf sollten Sie nie verzichten! Den herzhaften Fleischgeschmack unterstreicht ein hausgemachtes Geflügel-Bouillonkonzentrat. Bei veganen Pasteten können Sie stattdessen eine kräftige Gemüsebrühe aus Suppengrün verwenden.
Wussten Sie schon:
Nicht nur gebacken! Die Pastetenmasse lässt sich nicht nur im Ofen zubereiten, sondern auch dämpfen – und zwar im Wasserbad: Setzen Sie eine gefettete Metallschüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser, füllen Sie die Pastetenmasse ein, decken Sie sie ab und garen Sie sie, bis die Oberfläche fest ist. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag servieren. Achten Sie beim Dämpfen darauf, die Masse nicht zu hoch einzufüllen, sonst gart die Pastete nicht gleichmäßig.
Nicht nur gebacken! Die Pastetenmasse lässt sich nicht nur im Ofen zubereiten, sondern auch dämpfen – und zwar im Wasserbad: Setzen Sie eine gefettete Metallschüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser, füllen Sie die Pastetenmasse ein, decken Sie sie ab und garen Sie sie, bis die Oberfläche fest ist. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag servieren. Achten Sie beim Dämpfen darauf, die Masse nicht zu hoch einzufüllen, sonst gart die Pastete nicht gleichmäßig.
Guten Appetit! ...denn Selbstgemachtes ist einfach besser!
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