Und jetzt zu den Rezepten …
In den Rezepten behalten wir im Allgemeinen die originale Schreibweise bei und nehmen nur die notwendigsten sprachlichen und redaktionellen Anpassungen vor.
Karpfen nach polnischer Art
Den Karpfen säubern, salzen und in einer Schüssel mit Zwiebelringen belegen. In einem Topf in so viel Wasser, wie zum Bedecken des Fisches nötig ist, das Gemüse kochen: Petersilienwurzel, Sellerie, Lauch, Möhre, Zwiebel, Lorbeerblatt, Piment, ein paar Nelken, Pfeffer, Salz sowie einen angebratenen Pilz. Den Sud abseihen, abkühlen lassen, damit den Karpfen übergießen und bei kleiner Hitze gar ziehen lassen. Ist er weich – aus dem Sud nehmen.
Sauce:
Zum Sud ein Stück Lebkuchen geben, den Saft einer halben Zitrone auspressen, etwas Zitronenschale hinzufügen, aufkochen und dabei ein Glas Rotwein dazugießen, eine Handvoll Rosinen, ein paar gehackte süße Mandeln sowie einen Löffel Karamell – die Sauce soll leicht süßlich sein.
Den Fisch wieder in die Sauce legen, kurz darin erwärmen, auf eine Platte geben, mit der Sauce übergießen und mit Zitronenscheiben garnieren.
© Piotr Rydzewski / Foto: BROWIN
Brasse oder Karpfen in fluffiger Sauce
1 kg Brasse [oder Karpfen], 1 Portion Suppengrün (ohne Kohl), 2 Zwiebeln, Piment, Salz, Zitronensaft und Zucker nach Geschmack.
Sauce: 1 Glas Mayonnaise, 1 Glas geschlagene Sahne, Saft von ½ Zitrone, ½ Glas Weißwein, Salz, Zucker nach Geschmack, 1 Glas abgetropfte grüne Erbsen, 1–2 EL gehackte Petersilie.
Die Brasse [bzw. den Karpfen] garen, bei den Portionen die Haut abziehen, auf Wunsch auch die Wirbelsäule entfernen, auf einer Platte anrichten, mit der mit grünen Erbsen und Petersilie vermischten Sauce übergießen.
Die Ränder der Platte dekorieren.
© Piotr Rydzewski / Foto: BROWIN