Geräucherter Schinken weckt Bilder von einer langen Tafel, Ruhe und diesem unverwechselbaren Duft, der schon in der Luft liegt, bevor er auf dem Brett landet. Das Beste daran: Für die hausgemachte Variante braucht es keinen besonderen Anlass. Entscheidend sind die richtige Pökellake, gründliches Trocknen und Geduld – und genau die zahlt sich immer aus. Wussten Sie schon? Früher gab man dem Schinken beim Räuchern nicht nur wegen des Geschmacks Wacholder zu, sondern auch, um die Frische länger zu bewahren.
Rezept für geräucherten Schinken
Zubereitung:
- In einem kleinen Topf das Wasser mit Rosmarin, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern, Muskatnuss und Nitritpökelsalz aufkochen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, anschließend vollständig abkühlen lassen.
- Die abgekühlte Lake in die Pökelspritze füllen und den Schinken an mehreren Stellen sorgfältig injizieren.
- Das Fleisch in einen Topf legen, mit edelsüßem Paprikapulver, schwarzem Pfeffer und granuliertem Knoblauch bestreuen und anschließend mit der vorbereiteten Lake übergießen.
- Den Schinken für mindestens sieben Tage in den Kühlschrank stellen und darauf achten, dass er vollständig bedeckt ist.
- Nach dem Pökeln den Schinken herausnehmen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mithilfe des Applikators in ein Schinkennetz ziehen. Fest verschnüren und 24 Stunden zum Durchtrocknen aufhängen.
- Anschließend bei 50–65°C räuchern, bis eine braun-goldene Farbe erreicht ist, etwa 3–4 Stunden. Zum Räuchern empfehlen wir Kirsch-Räucherchips oder Buchenchips.
- Den geräucherten Schinken in 75–80°C heißem Wasser brühen, bis er eine Kerntemperatur von 58°C erreicht.
- In Scheiben schneiden und als perfekten hausgemachten Aufschnitt servieren.
Weinherstellung