Unter den weihnachtlichen Köstlichkeiten nimmt der Karpfen einen besonderen Platz ein – er gehört vor allem zu den traditionsreichsten Gerichten des Heiligabends. Den Speisen, die am Heiligabend auf den Tisch kommen, wird nach dem Volksglauben zugeschrieben, Gesundheit, Wohlstand und reiche Ernten im neuen Jahr zu bringen. Gerade die Vielfalt der Gerichte macht die Magie dieses familiären Beisammenseins aus. In Polen ist der Karpfen die beliebteste Fischart für den Heiligabendstisch, serviert in verschiedenen Varianten – vor allem gebraten oder kalt in Aspik. Sein Fleisch enthält viel leicht verdauliches Eiweiß und Mineralstoffe: Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Natrium. Mit unserem Rezept lässt sich sein besonderer Geschmack in der geräucherten Variante entdecken. Eine hervorragende Option, und die Zubereitung ist wirklich einfach. Der Karpfen gewinnt nicht nur an attraktivem Aussehen, sondern vor allem an hervorragendem Aroma und Geschmack. Das wird ein wahrhaft köstliches Heiligabendessen, und die Gäste werden diesen vorzüglichen, in Hausmanier geräucherten Karpfen gewiss genießen!
Rezept für geräucherten Karpfen Schritt für Schritt
Zubereitung:
Wasche die Karpfen gründlich, entferne die größeren Schuppen und nimm die Kiemen heraus. Lege die so vorbereiteten Fische in einen Eimer oder ein Steingutgefäß mit passendem Fassungsvermögen und übergieße sie mit Wasser, Salz und Zucker (Pökellake). Zur Lake können 5 g Pfeffer und 2 Lorbeerblätter hinzugefügt werden. Den Eimer oder das verwendete Gefäß 10 Stunden lang gut verschlossen bei 4–8°C stehen lassen. Danach die Fische herausnehmen und mit Küchenpapier gründlich abtupfen. Anschließend gut trocknen – so werden die Karpfen im nächsten Schritt richtig geräuchert und nicht gekocht. Wenn sich die Fischhaut völlig trocken anfühlt und der Fisch recht fest ist, mit dem Räuchern beginnen. Die Fische heiß räuchern, anderthalb Stunden lang, im Balkon- oder Gartenräucherofen – bei 60–75°C.
Weinherstellung