In Geschäften und gastronomischen Betrieben gibt es immer mehr vegane Fleischalternativen, und die Zahl der Verbraucher, die sich für solche Produkte interessieren, wächst stetig. Immer häufiger ist von den vor allem gesundheitlichen Vorteilen die Rede, die sich aus einer Reduzierung des Fleischkonsums ergeben. Auch das zu Hause eigenständig zubereitete Menü basiert bei immer mehr Menschen auf veganen Zutaten. Sehr beliebt sind beispielsweise vegane Burger, pflanzliche Würste oder Käsealternativen ohne Milch. Gemäß den Ernährungsempfehlungen des Instituts für Lebensmittel und Ernährung sollten wir deutlich weniger Fleisch verzehren, als wir derzeit essen, und außerdem greifen wir zu oft zum am wenigsten gesunden Fleisch – nämlich Schweinefleisch. Wir nehmen zudem zu viel Cholesterin und Salz zu uns. Vor diesem Hintergrund schlagen wir ein besonderes Rezept vor. Bei den Zutaten kommt anstelle von Eiern Leinsamen zum Einsatz, der den Cholesterinspiegel und den Blutzucker senkt und eine gute Eiweißquelle ist. Außerdem enthält er essenzielle ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die für die normale Funktion von Gehirn und Immunsystem unerlässlich sind.
Vegetarische und vegane Gerichte sind eine interessante und gesunde Bereicherung des täglichen Speiseplans – wer das noch nicht ausprobiert hat, hat jetzt eine hervorragende Gelegenheit dazu. Rezepte für fleischlose und dabei einfach herzustellende Schinken und Würste gibt es nicht allzu viele. Aber es gibt den Schinkenkocher – das ideale Gerät zur Zubereitung fleischloser Aufschnittwaren! Die vegane „Mortadella“ ist eine davon.
Rezept für vegane "Mortadella" aus dem Schinkenkocher
Zubereitung:
Trockene rote Linsen über Nacht in Wasser einweichen. Anschließend ohne Salz weich kochen. Abkühlen lassen und zu einer glatten Masse pürieren. Die Rote Bete in Wasser, im Dampf garen oder im Backofen backen, abkühlen lassen und anschließend auf einer feinen Reibe raspeln. Zu den Linsen geben.
Leinsamen mahlen (du kannst auch bereits gemahlenen Leinsamen verwenden) und zusammen mit Majoran, Thymian, geräuchertem Paprikapulver, Sojasauce zur Masse geben und gründlich vermischen. Die Masse 5 Minuten ruhen lassen; in dieser Zeit beginnt der Leinsamen, sie zu binden.
In der Zwischenzeit die trockenen Linsen in einer Mühle oder einem Hochleistungsmixer mahlen (sie sollten die Feinheit von Mehl oder grob gemahlenem Kaffee haben). Nach und nach jeweils 1 EL des trockenen Linsenmehls zur Masse geben, bis eine Konsistenz erreicht ist, die sich leicht vom Löffel löst. Du kannst die Masse auch mit den Händen vermischen und prüfen, ob sich aus allen Zutaten eine Kugel formen lässt. Zum Schluss den Tofu in kleine Würfel schneiden und zur Masse geben. Gründlich vermischen.
Den 1,5-kg-Schinkenkocher vorbereiten, den dafür vorgesehenen Beutel einlegen und ihn mit aufeinanderfolgenden Portionen der Masse füllen, dabei gründlich andrücken. Den Schinkenkocher schließen und zum Garen für ca. 1,5 Stunden ins Wasserbad stellen. Danach den Schinkenkocher aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. Anschließend den Schinkenkocher öffnen und den Beutel mit der fertigen „Mortadella“ herausnehmen.
Jagoda Dąbrowska
Ernährungsberaterin
Guten Appetit! ...denn Selbstgemachtes ist besser!
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Gericht aus dem Schinkenkocher